Marmeladen, Konfitüren und Fruchtaufstriche

11.03.2016
Fruchtaufstriche aus Zitrusfrüchten werden üblicherweise als Marmelade bezeichnet. Sie enthalten mindestens 20% Fruchtanteil, Fruchtmark, Saft oder Schalen, und sie müssen in einem Glas enthalten sein, daneben ist nur Alkohol und Fruchtzucker hinzugegeben. Weiterhin werden Fruchtaufstriche auch Marmelade genannt. Das gilt zum Beispiel für Erzeugnisse aus kontrolliertem Anbau oder von Öko-Fruchthöfen und Obstbauern, die auch eingemachte Früchte produzieren.
Die beste Marmelade soll in Österreich gekocht worden sein, als eine Bäuerin eine nicht mehr ganz frische Ernte Marillen aus dem eigenen Garten einkochte und in Marmeladengläser abfüllte. Ursprünglich hieß in Hamburg alles Konfitüre was richtige Fruchtstücke und wenig Zucker enthielt, zuckerarme Fruchtaufstriche können allerdings auch Zitrusfrüchte enthalten, also Wildbeeren, Orangen, Pflaumen, Pfirsiche, Aprikosen, und Aronien. Der Fruchtgehalt der exklusiven Konfitüren nach Kundenwunsch liegt deutlich höher als bei konventionellen Produkten, ist allerdings, wie auch bei Marmelade, klar reduziert. Bei den meisten Fruchtsorten beträgt er 50-70%. Die Konfitüre extra enthält deutlich mehr Frucht, etwa ein Drittel weniger Zucker und daneben noch Brombeeren, Maulbeeren, Sanddorn und Johannisbeeren oder andere exotische oder heimische Früchte aus regionalem Anbau.
Bei der Verwendung von Früchten aus südlichen Ländern ist schon beim Import zu klären, ob die notwendigen Öko-Zertifikate vorliegen. Frische Früchte können dann direkt aus der Weinbauregion um Frankfurt zu sehr wohlschmeckenden Weingelees verarbeitet werden, wobei nach dem Kochen sogar noch etwas Alkohol hinzugegeben werden kann, um den Geschmack abzurunden.
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